Zirkonoxid
Eine hochwertige Alternative, um Zahnfüllungen und Zahnersatz aus Metall abzulösen, ist das Material Zirkonoxid.
Diese Substanz wird in drei Kategorien unterteilt. Diese Systematisierung basiert auf der verschiedenartigen chemischen
Zusammensetzung des Stoffes. Im Wesentlichen werden das Zirkonoxid an sich, das Baddeleyt, auch als Zirkonerde bezeichnet,
und daneben das sogenannte Lava - Zirkonoxid unterschieden. Zirkonoxid ist eine Keramiksubstanz. Sie besitzt eine Reihe,
für die zahnmedizinische Versorung relevanter Eigenschaften. Zwischen Lava- Zirkonoxid und Zirkonoxid bestehen abweichende
mechanische und optische Merkmale.
In diesem Zusammenhang ist die Problematik der Ablagerung von Plaque ohne Bedeutung. Durch die glatten Oberflächen des Materials können hierbei keine Anhaftungen entstehen. Ein bedeutender Aspekt für die Verträglichkeit bei der Einnahme heißer oder kalter Speisen liegt darin, dass sich diese Keramik durch eine hervorragende Wärmeisolierung auszeichnet.
Für eine lange Beständigkeit und Lebensdauer sorgen die enorme Belastbarkeit und die extreme Widerstandsfähigkeit. Ein Ausdruck dafür ist die hohe Bruchfestigkeit bei Belastung. Sie wird als etwa dreimal so hoch angegeben, wie bei den herkömmlichen Keramikbestandteilen.
Für den kosmetischen Aspekt beim Zahnersatz spielt die farbliche Komponente in der keramischen Verarbeitung eine wichtige Rolle. Da diese Substanz unterschiedliche Farbeigenschaften besitzt und zudem gut lichtdurchlässig ist, können Keramikverarbeitungen entsprechend der Zahnfarbe optimal angepasst werden.
Wegen der günstigen Bearbeitungsmöglichkeiten in den Zahnlabors wird das Material von den Zahnärzten als hochwertiges Material zur Herstellung von Brücken, Kronen, Implantaten oder Veneers sehr geschätzt. Die Fertigung von Implantaten ermöglicht es wegen der entsprechenden Materialeigenschaften, diese in einem Ganzen darzustellen. Darin eingeschlossen ist die Suprakonstruktion, welche sogar eine Verwendung von Edelmetallen oder Titan überflüssig macht.


